Letztes Jahr um diese Zeit habe ich auf das Jahr 2016 geschimpft und war froh, dass es vorbei war. Da ahnte ich noch nicht, was 2017 alles an »Drama« in petto hatte. Dazu sage ich jetzt einen Satz, den ich diesen Sommer von den Briten im Angesicht des Brexits in einem Londoner Pub gelernt habe: Humour is tragedy plus time.

Das ist für mich das Motto für 2018. Denn wenn wir in der Zeit zurück schauen, relativiert sich einiges, was wir gegenwärtig als »schlimm« empfinden (Beispiel und Lesetipp: »Hinter den Türen warten die Gespenster – Das deutsche Familiendrama der Nachkriegszeit«, Florian Huber, Berlin Verlag 2017. Und: Geo Epoche – Das Magazin für Geschichte, Nr. 88: »1968 – Studentenrevolte, Hippies, Vietnam: Die Chronik eines dramatischen Jahres«).

2017 mag in vielerlei Hinsicht ein problematisches und schwieriges Jahr gewesen sein. Das ist aber kein Grund, sein Lachen zu verlieren, und kein Grund, nicht weiterhin mutig zu versuchen, das Sinnvolle voranzubringen. Und sich dabei vielleicht weiterhin die ein oder andere Beule einzufangen. Was hilft, ist die innere Haltung. Und Humor ist auf jeden Fall die Königin der inneren Haltung.

Ich wünsche uns allen für 2018, dass wir uns heitere Gelassenheit bewahren. Und dass mein neues Buch in Bezug auf die Bildungs-Baustelle dabei helfen kann. Und für 2018 habe ich mir zusätzlich vorgenommen, NOCH »ordentlicher« zu reden. Besser geht immer. Und es darf NATÜRLICH – IMMER! – gelacht werden! In diesem Sinne alles Gute für 2018!

Eure Maike

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